SUSE Linux Enterprise

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Univention Corporate Server (UCS) ist eine unkompliziert zu implementierende und einfach zu administrierende Linux-Komplettlösung, die auf der Basis der größten freien Linux Distribution, Debian GNU/Linux, entwickelt wurde. Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal von UCS ist das integrierte und auf Open Source Standards aufsetzende Identity- und Infrastrukturmanagementsystem, mit dem Standort- und Plattformübergreifend nicht nur Linux-basierte Systeme, sondern auch heterogene Infrastrukturen verwaltet werden können. Zentrale Komponenten des Managementsystems sind ein LDAP-Verzeichnisdienst und Kerberos-Dienste, so dass sich vorhandene Dienste und Anwendungen sehr einfach integrieren lassen.

Die Administration kann Web-basiert erfolgen und ist über ein Kommandozeilen-Interface voll skriptfähig. Das Managementsystem ist einfach und ohne Programmieraufwand um Attribute und Objektklassen erweiterbar und an kundenspezifische Erfordernisse anpassbar. Für Entwickler stehen dokumentierte APIs und Plug-In-Schnittstellen zur Verfügung.

UCS wird mit einer Anzahl von Standardmodulen ausgeliefert, über die alle wichtigen und häufig benötigten Anforderungen schnell umgesetzt werden können, dazu gehören:

  • Identity-Management (Benutzer-, Gruppen- und Rechteverwaltung für die gesamte Organisation oder angebunden an einen anderen Verzeichnisdienst wie z.B. Microsoft Active Directory)
  • Autorisierung und Authentifizierung (LDAP, Kerberos, SASL, NTLM, NTLMv2 u.a.)
  • Integriertes IP-Management (DNS, WINS, DHCP)
  • File und Printdienste, u.a. für alle Windows-basierten und Linux-basierten Clients (IPP, LPR, CIFS, NetBIOS, NTLM, NTLMv2), Drucker- und Shareverwaltung voll in das Managementsystem integriert, Unterstützung für Print- und Filequotas und Access Control Lists (ACLs)
  • Unterstützung für Windows System Policies (Windows Gruppen-Policies über Third-Party-Produkt)
  • Domänenkonzept, d.h. volle Skalierbarkeit, alle Dienste können redundant und auf unterschiedlichen Servern implementiert werden, neue Server und Clients müssen nur einer bestehenden Domäne beitreten, um sofort alle relevanten Einstellungen aus der Domäne zugewiesen zu bekommen
  • (Gruppen-) richtlinienbasierte Administration
  • Automatisiertes und zentral steuerbares Roll-Out Windows- und Linux-basierter Server und Clients
  • Mail- und Groupwaredienste (POP, IMAP, SMTP) mit Unterstützung für Mail, Kalender, Adressbücher, Aufgabenlisten, Frei- / Belegtinformationen, öffentliche Ordner, lesende oder lesende und schreibende Freigabe von Mailordnern, Kalendern usw. für Einzelpersonen oder Gruppen. Unterstützung aller gängigen E-Mail-Clients, Unterstützung der Groupwarefunktionen (Freigabe von Kalendern, Kontaktlisten etc.) in Microsoft Outlook über Third-Party-Plugins verschiedener Hersteller
  • Faxdienste (Senden und Empfangen von Faxen, Weiterleitung eingegangener Faxe per Mail)
  • Backup (inkrementelles oder Vollback, verschiedene Backup-Strategien, Restore und Desaster-Rocovery)
  • Softwareverteilung und -Inventarisierung für Linux-basierte Systeme, für Windows-basierte Systeme über diverse Third-Party-Produkte möglich
  • Integrierte Thin Client Komponente, mit der Intel-basierende Hardware unkompliziert als Thin Clients verwendet werden kann (X11, NX, ICA, RDP und diverse Terminalemulationen möglich)
  • Kompletter Linux-Desktop mit Desktop-Umgebung KDE, Standardanwendungen wie OpenOffice.org, Mozilla Firefox, KDE Kontact, Evolution und sehr viele andere mehr; der Linux Desktop kann über Terminalserver von Thin Clients aus bereit gestellt werden oder auf eigenständigen PCs oder Noteboooks als "Managed Client" genutzt werden; in jedem Fall ist er zentral Managebar
  • Webserver und Web-Proxyserver
  • Connector zu Microsoft Active Directory
  • Hochverfügbarkeitsmodul zur HA-Konfiguration von Fileservices und anderen Diensten


Weitere Anforderungen lassen sich auf Basis der enthaltenen vollständigen Linux-Distribution schnell und einfach realisieren.

Durch das integrierte Managementsystem, Domänenkonzept und die Richtlinien-basierte Administration ist UCS nicht nur für den Einsatz als Appliance in kleineren Umgebungen geeignet, sondern entwickelt viele seiner stärken erst in großen, komplexen, verteilten und heterogenen Umgebungen, wie sie in Unternehmen und Behörden mit tausenden von Mitarbeitern, vielen Standorten, vielen Servern und einer umfangreichen Anwendungsvielfalt existieren.


UCS wird u.a. bei Banken, bei Einzelhändlern, in der Logistik, in IT-Unternehmen sowie in Bundes- und Landesbehörden oder kommunalen Einrichtungen eingesetzt.